Fräulein Brehm stellt sich vor

Um die Projektreihe Fräulein Brehms Tierleben mit einem funktionierenden Hut auszustatten – jedes Fräulein sollte einen solchen haben – wurde die Stiftung Fräulein Brehms Tierleben gGmbH von Stephan Lux und Barbara Geiger im Mai 2011 gegründet.
Durch die Gemeinnützigkeit wird gewährleistet, dass sämtliche Einnahmen in die Weiterführung der Reihe fließen können, langfristiges Wirtschaften durch die bundesweite Einführung der Veranstaltungen erreicht wird, Spendenquittungen ausgestellt und Sponsoren gefunden werden können.

Ziel der Stiftung ist es, alle zehn Bände Brehms auf die Bühne zu bringen.
Zunächst nahm sich die Erfinderin und Gründerin von Fräulein Brehms Tierleben die in Deutschland vorkommenden oder möglicherweise irgendwann wieder vorkommenden Beutegreifer Wolf, Luchs, Bär und Wildkatze vor.

In der Reihe Mikrokosmos: Haben bis jetzt der Regenwurm und die wilden Bienen  die Fräuleinbühnen der Welt betreten.
Die strudulierende Ameise mußte aufgrund von unvorhersehbaren Schweinswalrecherchen wieder in die Schublade wandern, wo sie zur Zeit immer noch- heftig stridulierend feststeckt. Abhilfe kann frühestens im Sommer 2018 geschaffen werden.
Diese nur scheinbar unscheinbaren Lebenwesen Regenwurm, Ameise und Wildbiene gestatten uns allen ein angenehmes und gesegnetes Leben auf dem Blauen Planeten. Was weiß man schon wirklich über diese Erdmitbewohner? Die Stiftung Fräulein Brehms Tierleben gGmbH findet genau dies heraus und nicht nur das, die Projektreihe schlägt die Brücke zwischen neuesten wissenschaftlichen, biologischen Erkenntnissen und der breiten Öffentlichkeit. Lumbricus terrestris – Der Regenwurm transportierte die Erfrinderin von Fräulein Brehms Tierleben, Barbara Geiger, im Herbst 2015 bis nach Indien, wo sie in Delhi auf dem Bhoomi Festival, das von Vandana Shivas Organsiation Navdanya organisiert wurde, den König der Tiere unter großem indischen Hallo präsentierte.

Für 2017 ist die Veröffentlichung des Dolumentarfilms darüber geplant.

Im einzigen Theater der Welt, das sich ausschließlich mit heimischen, gefährdeten Tierarten auseinandersetzt wird geforscht, erfahren und vor allen Dingen vermittelt, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Nun aber zurück zur kommenden Etappe.

Ab 2015 wird das Leben, Werden und Sein migrierender Tierarten erforscht.
Hirundo rustica – Die Rauchschwalbe, Cuculus canorus – Der Kuckuck und  Luscinia megarhynchos – Die Nachtigall.  Bei solch poetischen Namen darf sich weder Schwalbe, Kuckuck, noch Nachtigall wundern, daß Fräulein Editha Filmine Brehm schon jetzt einen Narren an den Tieren gefressen hat…

Im Frühjahr 2016 erlangen drei Zugvögel  Bühnenreife. Uraufführung von Hirundo rustica – Die Rauchschwalbe ist am 24. März im Tieranatomischen Theater in Berlin. Im April gibt es den Kuckuck, und im Mai wird die Nachtigall sich die Ehre geben.

Recherchebeginn für den Hering, als Gesellschafter des Schweinswals ist Frühjahr 2016. Der Reigen wird anschließend um domestizierte Tierarten erweitert, eine hübsche Kuh, ein kluges Schwein und ein mutiges Huhn. Es geht um Artenvielfalt und darum, daß es diese in Zeiten industriell betriebener Tierhaltung schlicht nicht mehr gibt.

Wenn sich alle Fräuleinträume erfüllen, wird es schon 2018 mit der Erforschung von Menschenaffen losgehen. Die wissenschaftlichen Kontakte in Afrika und nach Leipzig sind gemacht, in unmittlebarer Nachbarschaft zu den Rauchschwalben in Nigeria leben Gorillas und Schimpasen…

Der asiatische Regenwurm bringt das Fräulein im Herbst 2016 nach Indonesien, um ihn auf einer internationalen Konferenz über Erde und Boden zu zeigen. Indonesische Gemeinden und die Organisatoren der Konferenz haben das Fräulein dringend um die Aufnahme des Orang Utans in das Repertoire gebeten.

Auf das Leben, das Abenteuer und die Geheinnisse unserer faunistischen Wegbegleiter, auf daß wir sie erhalten und wert schätzen.

Fotos und Trailer, Karsten Bartel